Hauptkläranlage Wien erhält AQUA Solar System


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126m2 groß ist die Brutto-Kollektorfläche, rund 90kW beträgt die Kollektor Spitzenleistung und damit lassen sich 20 Tonnen pro Jahr an CO2 einsparen. Umgerechnet entspricht die eingesparte Energie rund 9.300 m3 Erdgas oder mehr als 9000 l Öl pro Jahr.

Die Anlage wurde von der Firma GETEC , einem Österreichischen Spezialisten für Energietechnik, in Zusammenarbeit mit Paradigma Österreich Energietechnik errichtet.

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Vakuumröhrenkollektoren bevorzugt


Als Herausforderung für den Planer gestaltete sich die Vielzahl der Zapfstellen des weit verzweigten Warmwassersystems. Um möglichst ganzjährig hohes Temperaturniveau erzeugen zu können, entschied man sich für den Einsatz von Vakuumröhrenkollektoren gegenüber Flachkollektoren. Dazu kam auch die Anforderung, auf nur einer Dachfläche eine möglichst hohe Leistung bereit zu stellen, um weit verzweigte Rohrleitungen zu anderen Dachflächen zu vermeiden und das Gesamtsystem zu optimieren.

Die höhere, flächenbezogene Leistung – bis zu 40% mehr Ertrag als der beste Flachkollektor bei 10 Grad C und einer Einstrahlung von 400 W/m2 – bildete einen weiteren Einsatzaspekt für die verwendeten Vakuumröhrenkollektoren.

126 m2 Vakuumröhrenkollektoren speisen die erzeugte Energie in eine Pufferspeicheranlage mit einem Gesamtinhalt von 5.000 Litern.

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Wärmeträger Wasser optimal


Das eingesetzte AQUA Solar System biete, laut Planer Andreas Haferl, gegenüber „konventionellen“ Solar-Systemen wesentliche Vorteile durch den Einsatz reinen Wassers als Wärmeträger. Wasser habe eben bessere physikalische Eigenschaften als Wasser-Glykol-Gemische und einen besseren Wirkungsgrad. Weitere Vorteile bilden geringere Druckverluste und der Verzicht auf die Systemtrennung zwischen Solarkreis und Heizkreis. Auch die Inbetriebnahme gestaltet sich wesentlich einfacher, da das Hantieren mit Glykol entfällt. Auch für den Betreiber vereinfacht sich die Systemwartung und teure Entsorgungskosten für die Erneuerung des Frostschutzmittels entfallen.

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